Brombachsee… der erste erfolgreiche Test

Es ist Samstag morgen und wir haben schon sehr frühzeitig begonnen, dort weiter zu machen, wo wir am Freitag abend aufgehört haben. Es stand ein Komplettreinigung der Polster und Sitze an, die Vorhänge wurden abgenommen und durchgewaschen, ebenso wie alle Schränke, Wände und der Boden komplett einmal durchgewischt. Ebenso der Kühlschrank und das Eisfach. Nachdem alles getrocknet war wurde wieder alles im Wohnmobil verstaut und es ging an die persönliche Einrichtung. Gar nicht so einfach zu entscheiden was denn alles so rein muss, wenn man eigentlich gar keine Erfahrung hat. Die Zeiten als ich mit meinen Eltern im Wohnwagen weggefahren bin sind schon einige Jahrzehnte her. Aber alles ging locker und easy von der Hand, wobei die Liste mit Dingen die noch zu besorgen waren immer länger wurde. Aber für die erste Nacht wegfahren war ja eigentlich nur eine gute Stimmung, Bett- und Waschzeugs ein paar Klamotten, die Bikes und Essen und Trinken absolut notwendig. Alles andere ergibt sich und der Notizzettel ist ja schließlich auch dabei.

Natürlich wurde dann auch entsprechend im Haushalt gleich mal geschaut, was so an Töpfen, Salz- und Pfefferstreuer, Gewürzen, Besteck da ist und verstaut. Auch Toilettenpapier, Spüllappen, Geschirrtücher und dergleichen durfte nicht fehlen. Natürlich in einer Anzahl die dem ersten Trip entspricht. Ich hatte mir auch schon 2 Gasflaschen besorgt von denen ich eine ebenso einbaute wie auch den Trinkwasservorrat auffüllte. Das ganze lief wie oben schon erwähnt ziemlich gemütlich ab, denn Eile war ja überhaupt nicht geboten. Ob wir jetzt um 12 Uhr oder um 16 Uhr wirklich wegkamen war eigentlich sowas von egal. Aber meine Liste mit den noch zusätzlichen Besorgungen wurde immer größer. Und man kommt hier vom hundersten ins tausende…. Ladegeräte für Iphone und Tablett und natürlich die Geräte, USB-Stecker, Licht und Luftpumpe für die Bikes und vieles vieles mehr…..

Irgendwann so gegen 15 Uhr wurde dann noch ein paar Bierchen und andere Getränke in den bereits laufenden Kühlschrank gestellt. Ich bemerkte hier schon in den letzten Stunden, dass die Kühlleisung gar nicht so gut war, aber wie ich dann nach einigen recherchen festgestellt habe, liegt das daran das das Wohnmobil in der Einfahrt mit der Nase nach unten steht und da ist bei dieser Kühlschranktechnik nicht mehr die volle Leistung gegeben. Einfach mal abwarten was passiert….

Und dann war es soweit… es ging los!

Raus aus der Hofeinfahrt, ab durch die Ortschaft, rauf auf die Bundesstrasse. Ziel sollte der Brombachsee sein. Das ist nicht allzuweit (knapp 120km) und gerade richtig für den ersten Ausflug.

Es ging gut voran, die Bundesliga dröhnte durch das Autoradio und es ging über die A9 nordwärts bis zur Ausfahrt Greding. Der Kühschrank wurde nebenbei auch noch mal gecheckt und die Kühlung war jetzt bestens. lag also wirklich an der „Schräglage“. Ich hatte mir über die Promobil-App bereits einmal einen Stellplatz ausgesucht (Stellplatz Brombachsee), denn ich direkt ansteuerte. Ich hatte noch ein wenig frei stehen im Hinterkopf, aber wenn dann direkt am See und das konnte man sich dort wohl eher abschminken. Egal, ein Stellplatz tuts auch und nach ein wenig Landstrasse waren wir auch schon angekommen. Erstmal das Wohnmobil ausrichten (Keile hatte ich schon dabei) und dann wurden auch gleich mal die Bikes ausgeladen und es ging noch auf ne kurze Biketour linksrum um den halben See und über den Damm wieder zurück. Unglücklicherweise hatte ich gleich mal einen schleichenden Plattfuss und natürlich die Luftpumpe im Wohnmobil liegen…. aber gut, mit freundlichen Nachfragen an einem der Restaurants unterwegs nach einer Leih-Pumpe und Rückfahrt mit sehr sehr wenig Luft im Vorderreifen kamen wir nach einem tollen Sonnenuntergang auch wieder am Wohnmobil an.

Der Abend klang dann gemütlich mit einer Brotzeit und gemütlichen „vor dem Wohnmobil sitzen“ und einem Bierchen aus. Der laue Septemberabend war hier absolut perfekt dafür.

Nach einer hervorragenden ersten Nacht dem Frühstück am nächsten morgen haben wir die Runde um den See diesmal mit Luftpumpe im Gepäck und vollständig wiederhergestellten Reifen in der anderen Richtung nochmal gestartet und kamen auch diesmal ohne weitere Zwischenfälle „herum“. Vorbei an diversen Naturschutzgebieten, Badestränden, Campingplätzen und Seerestaurants war es eine ganz lockere und gemütliche Sonntags-Tour. Am späten nachmittag wurde dann mal das Entsorgen geübt und wir fuhren dann ganz gemütlich wieder über die Landstraßen nach Hause.

Als Fazit kann man sagen, dass das erste Wochenende soweit absolut klasse war und wir mit dem „4wheelbed“ eigentlich schon ganz warm geworden sind. Außerdem wurde die To-Do Liste um einiges größer, ebenso wuchs die Liste mit den Dingen die man auf alle Fälle dabei haben sollte bzw. die noch beschafft werden müssen. Aber das kommt alles in Ruhe…. wobei der bereits bestellte TV bei Amazon bereits im Zulauf ist und für die geplante weitere Testtour in die Berge bereits eingebaut sein sollte.

 

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