Südtirol Pässe Tour – Teil 4 – Rückfahrt und Fazit

Nachdem es gestern wegen des Ironman ein wenig später wurde, bin ich nicht so früh raus aus den Federn. Aber ich hab mich zu später Stunde noch an einer Nachtaufnahme des Wohnmobils mit Sternenhimmel versucht (was es noch bedeutend zu verbessern gilt).
Viel musste ich am morgen auch nicht zusammenpacken und ich fuhr eigentlich gleich mal richtig Heimat, um ein wenig dem Verkehr aus dem Weg zu gehen, der an diesem Sonntag mit bester Wettervorhersage zu erwarten war. So wie es sich später heraus stellte war dies ein sehr sehr gute Entscheidung. Ich fuhr also wieder über einige Kehre runter ins Tal und dann durch das Eggental Richtung Bozen, wo ich dann die Brenner-Autobahn A22 bis zum Brenner nahm. Dort habe ich gleich noch alles soweit entsorgt, da die beiden Abwasserbehälter so ziemlich am Ende des Füllgrades waren.

Nach einem erfolglosen Besuch im dortigen Eurospin auf der Suche nach einem speziellen Wein ging es am Brennerpass (eigenlich sollte ich den in die Übersicht auch noch mit aufnehmen) über die Italienisch-Österreichische Grenze via der alten Brenner-Bundesstrasse weiter Richtung Insbruck. Kurz nach der Paßhöhe auf Höhe des Brennersees wollte sich dann noch der Zoll von meiner ordnungsgemäßen Einreise überzeugen und winkte mich raus. Führerschein und Fahrzeugschein bitte…. aber das ganze war incl. einer kurze Besichtigung des Wohnmobilinnenraumes in einer Minute erledigt und ich durfte problemlos weiterfahren. Eigentlich wollte ich auch die Brenner-Bundesstrasse bis nach Innsbruck durchfahren, jedoch war diese wegen eines Murenabgangs ein paar Wochen zuvor noch zum teil gesperrt und ich musste in Matrei dann leider doch auf die Autobahn fahren. Der Verkehr war hier aber nicht viel und ich bezahlte dann eben die Maut.

Es ging auch nach einem Tankstop in Innsbruck problemlos über den Zirler-Berg und Mittenwald Richtung Garmisch. Hier nahm dann kurz vor Garmisch der Verkehr richtig zu. Ich kam aber soweit in meine Fahrtrichtung bestens durch. Mein guter Riecher hatte sich als bewahrheitet, denn in der Gegenrichtung der A95 Richtung Garmisch war von München weg bis auf wenig Ausnahmen aufgrund Baustellen, Unfall und sher hohen Verkehrsaufkommen fast nur stehender Verkehr. So kam ich problemlos am frühen Nachmittag zuhause an und räumte stressfrei noch soweit alles aus, was wirklcih raus muss (Klamotten, getränke, Bikes etc.). Das geht mittlerweile auch unter einer Stunde….;-)…aber es bleibt ja auch vieles drin.

Fazit:

Eine tolle leider zu kurze Tour in einer grandiosen Landschaft über ein verlängertes Wochenende. Ich war ja nicht zum ersten Mal dort und wohl auch nicht zum letzten Mal. Schade war, dass ich das ganze um mindestens 2 Tage kürzen musste, ansonsten wäre die ein oder ander längere Wanderung oder auch MTB-Tour möglich gewesen. Aber zumindest stellt das Pässe fahren auch mit 7,20m absolut kein Problem dar und auch bei den Bremsen hatte ich nicht das Gefühl, dass hier beim Bergabfahren irgendetwas zu warm geworden ist. Spaß hat es auf alle Fälle gemacht und den ein oder anderen Pass werde ich hofentlich diesen Winter auch noch mal beglücken. Aber dann mit Ski in der Heckgarage anstatt dem Mountainbike.

Hier nochmal zusammengestellt die Route, ich bin alles in allem knapp 950km gefahren.

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